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Bund für MagdeburgBündnis 90/Die GrünenCDUDIE LINKEFDPfuture! - Die junge AlternativeSPD
Bund für MagdeburgNeben den zur Frage 1 schon gemachten Ausführungen setzt sich der BfM für den Erhalt und den Ausbau von Sportplätzen - die von Jugendlichen kostenfrei genutzt werden sollen - sowie für Bolzplätze für Heranwachsende und eine bedarfsgerechte Erhaltung und Unterhaltung von Jugendclubs ein
Bündnis 90/Die GrünenGrundsätzlich gilt, dass den Jugendlichen die Partizipation zur
Ausgestaltung der Jugendarbeit ermöglicht werden sollte. Die Öffnungszeiten der Jugendfreizeiteinrichtungen sind den Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen anzupassen. Dies gilt besonders für das Wochenende und die Feiertage. Die Angebote müssen sich an den Interessen
der Kinder und Jugendlichen orientieren. Die Verwaltung sollte sich mit Angeboten zugunsten freier Träger zurückziehen. Eigeninitiativen, wo vorhanden, sind zu unterstützen (Mobile Jugendarbeit) und flächendeckend zu fördern. Selbstverwaltete Einrichtungen un Jugendtreffpunkte mit sozialpädagogischer Unterstützung haben Vorrang vor großen, teuren Einrichtungen
CDUDerzeit muss es vor allem darum gehen, die vorhandenen Einrichtungen zu erhalten bzw. im Sinne der Jugendlichen attraktiv zu gestalten. Eine Schließung eines Jugendclubs kann, wenn überhaupt, nur möglich sein, wenn Ersatzangebote für die Kinder und Jugendlichen geschaffen werden
DIE LINKE"Für attraktive Plätze für Kinder und Jugendliche"
DIE LINKE setzt sich im Stadtrat für den Ausbau des Netzes an Kinderspielplätzen und Jugendtreffpunkten ein. Sie sollen sauber und sicher sein und altersspezifisch gestaltet werden. Die derzeit bestehenden Jugendfreizeiteinrichtungen - einschließlich der Kinder- und Jugend-Freizeiteinrichtung Werder - sollen erhalten werden. In jedem Stadtteil sollen entsprechende Angebote vorgehalten werden können. Initiativen zu eigenverantwortlicher Jugendarbeit und mobiler Jugendarbeit sollen unterstützt und aktiv begleitet werden. Der Jugendhilfeplan muss mit Blick auf die demografischen Veränderungen in der Bevölkerung regelmäßig fortgeschrieben werden. Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen sollen ihre sozialpädagogischen Programme besser an sozialräumlichen Notwendigkeiten ausrichten.
FDPZuerst sollte man nicht über die Köpfe derjenigen planen, für die man Angebote bereitstellen und langfristig solide finanzieren will. Stadtteilbegehungen gemeinsam mit Jugendlichen sind eine Chance, das bestehende Angebot kritisch zu prüfen. In vielen Stadtteilen geht es dabei insbesondere um Treffpunkte im öffentlichen Raum, für die wir Partner aus dem Stadtteil gewinnen wollen.
Schließungen von Jugendclubs sind so lange kein Thema, wie die Jugendlichen des jeweiligen Stadtteils den Jugendclub als ihre Einrichtung annehmen
future! - Die junge AlternativeEinerseits wird sich heutzutage darüber aufgeregt, dass Kinder und Jugendliche zu oft vor dem Fernseher oder vor dem Computer hängen, andererseits beschweren sich Anwohner, wenn Kinder laut auf dem Spielplatz toben oder Jugendliche abends im Jugendtreff sich treffen und Spaß haben. Von daher ist es verständlich, wenn sich junge Menschen abgeschoben oder unerwünscht fühlen. Die Schließung von Jugendclubs ist dann genau das falsche Signal. Wir möchten hier mehr Eigenverantwortung hinein bringen und setzen uns für die selbstständige Verwaltung der Jugendclubs durch die Jugendlichen ein. Sie selbst können dann entscheiden, wann der Club geöffnet hat und welche Angebote er bietet. Dadurch werden soziale Kompetenzen vermittelt und Verantwortungsbewusstsein geschaffen. Unterstützung bei Problemen sollen sie natürlich auch weiterhin durch geschulte Fachkräfte erhalten.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist auch die Möglichkeit einer Mitgliedschaft in einem Verein, die sich einige Kinder und Jugendliche nicht leisten können. Unserer Meinung nach darf jedoch niemand aufgrund seiner sozialen Herkunft davon ausgegrenzt werden! Hier müssen wir als Stadt unbedingt eine Unterstützung bieten. Denn unabhängig von der Art des Vereins (Sport, Kultur o.a.) werden hier wichtige Kompetenzen und Spaß am Engagement und Teamwork vermittelt.
SPDEine bedarfsgerechte Anpassung entsprechend der demographischen Entwicklung in den einzelnen Stadtteilen ist nötig, d. h. auch mögliche Schließungen aber auch der Erhalt und die Eröffnung dort, wo es sinnvoll ist. Es müssen ausreichend Freiflächen für aktive Freizeitgestaltung vorgehalten werden. Eine kostenlose Benutzung der Sportanlage in bzw. durch Vereine(n) mit Einbindung von Mehrgenerationenprojekten ist wünschenswert.